Iris Adamsen

Kuratorin

Interview mit Iris Adamsen,

Kuratorin der Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet seit 2009

Iris Adamsen (50) ist ausgebildete Studienassessorin des Lehramts und heute im Bereich Marketing und Kommunikation der Sozietät Dr. Adamsen in Bochum tätig. Sie ist ehrenamtliche Kuratorin der Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet und unterstützte bereits den Vorläuferverein „Kinderzentrum Bochum".

Frau Adamsen, wie sind Sie auf die Stiftung aufmerksam geworden?

1998 wurde ich vom Verein „Kinderzentrum" angesprochen und um Unterstützung gebeten. Und die Idee dahinter hat mich überzeugt: ein interdisziplinäres, ambulantes Zentrum zu schaffen, das früheste Diagnose und Therapie für Kinder leistet, die Entwicklungsstörungen und Behinderungen aufweisen oder von Behinderungen bedroht sind. Gerade dann kann aussichtsreich geholfen werden.

Seit 2009 sind Sie Kuratorin – hat sich Ihr Engagement für die Stiftung dadurch verändert?

Als Kuratorin bekomme ich Einblick in die ganze Komplexität der Stiftungsarbeit, das geht weit über meine bisherigen Tätigkeiten hinaus – der Öffentlichkeitsarbeit und dem projektbezogenen Einwerben von Spenden. Die Kontinuität besteht in meiner Funktion als Förderin.

Wie schätzen Sie die Arbeit des Kuratoriums ein?

Juristisch betrachtet benötigt eine Stiftung nur einen Vorstand. Ein Kuratorium kann – muss nicht – eingerichtet werden. Bei uns war die Entscheidung für ein Kuratorium gut, weil die Stiftung eine gewisse Größe erreicht und feste, professionelle Strukturen aufgebaut hat. Im Begriff Kuratorium steckt das lateinische Wort „curare" etwas pflegen, für etwas Sorge tragen. Genau das tun wir: Wir unterstützen den Vorstand im Sinne des Stiftungszwecks und der Satzung. Nicht zuletzt sind wir als Kuratoren auch Botschafter für die Stiftung.

Was sind die Gründe für den Erfolg der Stiftung?

Es gibt mehrere Gründe. Die Stiftung hat gerade da Potenziale zu helfen, wo unserem Gesundheitssystem aus Gründen der Wirtschaftlichkeit immer mehr Grenzen gesetzt sind. Außerdem ist das Konzept, die Stiftung als Ergänzung zur Kinderklinik aufzubauen, sehr überzeugend. Schließlich sind auch die Ärzte, Therapeuten und vielen ehrenamtlichen Helfer zu nennen, die sich von Beginn an mit sehr viel Engagement, unermüdlich in die Stiftungsarbeit eingebracht haben.

Welche Zukunft sehen Sie für die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet?

Nun, der Bedarf an Unterstützung rund ums Thema Gesundheit, wie sie die Stiftung heute schon leistet, wird in Zukunft kaum geringer werden. Ich möchte, dass möglichst viele Kinder und Familien diese Unterstützung erhalten. Dabei soll die Stiftung aktiver Partner eines Kompetenzzentrums Kindergesundheit in Bochum für das Ruhrgebiet sein. Was mich persönlich angeht: Wenn es um das Wohl der Kinder geht, bin ich stets an der Seite der Stiftung.

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